Seifenblase mit Muster von Eiskristallen, Blog Heilpraktikerin Sandra Bohlmann, Meerbusch, Quelle: Pixabay

Winterfest

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

momentan hat uns die Kältewelle in Deutschland vielerorts fest im Griff. Manch einer sehnt sich bereits nach wenigen Tagen Frost, Eis und Schnee den Frühling herbei. Gehören Sie gar zu den Menschen, die das ganze Jahr über irgendwie frieren, kalte Hände, kalte Füße und sogar Beschwerden im unteren Rücken haben? Reagieren Sie empfindlich auf äußere Kälte? Manche Menschen neigen immer wieder zu Wetterfühligkeit. Unter bestimmten Witterungsbedingen zeigen sich bei ihnen in jährlicher Regelmäßigkeit immer wieder die gleichen Symptome. Haben auch Sie sich schon einmal gefragt, was das bedeuten könnte?

Witterungsbedingungen mit Stellenwert

In der traditionellen chinesischen Medizin nimmt die Abhängigkeit gesundheitlicher Beschwerden von der der Witterung einen großen bedeutenden Stellenwert ein. So ist die Erhebung in der Aufnahme der gesundheitlichen Situation (Anamnese) bei einem Therapeuten mit Kenntnissen in der traditionellen chinesischen Medizin elementarer Bestandteil und beeinflusst die Diagnosestellung erheblich.

Äußere Kälte

Äußere Witterungseinflüsse, wie z.B. die aktuelle Kältewelle können unsere Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Besonders leichtes Spiel haben diese Einflüsse, wenn wir diesen nichts entgegenzusetzen haben. In der traditionellen chinesischen Medizin würde man von einem schwachen Abwehr-Qi sprechen. Wie aber entsteht ein schwaches Abwehr-Qi? Die Faktoren können vielfältig sein. Für unser westlich modernes Denken würde dies einer multifaktoriellen Verkettung entsprechen.

Innere Kälte

Ein wichtiger und in Bezug auf die aktuellen Witterungsbedingung wichtiger Aspekt ist das Vorliegen der chinesischen Symptomatik der inneren Kälte. Als mögliche Auslöser können dabei z.B. Stress, Erschöpfung/ Burn-out, Schlafmangel und -störungen, Mangel- oder Fehlernährung, Vitaminmangel, Blutmangel, hormonelle Störungen, Wechseljahre und Bewegungsmangel in Frage kommen. Nach der Lehre der traditionellen chinesischen Medizin können verschiedene Störungsmuster zusammenkommen, bei Kältemustern meist angeführt von einer sogenannten Nieren-Qi-Schwäche oder gar Nieren-Yang-Schwäche.

Blick in die Natur

Blicken wir in die Natur: was passiert dort in unserem Breitengrad im Winter: Richtig! -Nichts! Vegetationspause!

Wann können wir uns eine Pause? Wann regenerieren wir? In unserer westlich modernen Welt läuft alles, oder sollte man sagen, sollte alles seinen gewohnten Gang gehen, wie in anderen Jahreszeiten auch. Leider führen äußere Gegebenheiten unserer modernen Welt dazu, dass wir unsere Energie verbrennen, wenngleich wir diese gut zur Regeneration, zum Innehalten benötigen. Kein Wunder, dass es um uns schnupft und hustet. Mancher ist sogar wochenlang erkältet. Das sogenannte Abwehr-Qi ist deutlich geschwächt. Die Natur startet nach der Vegetationspause des Winters erst im Frühling wieder voll durch. Auch wir sollten uns gerade im Winter Möglichkeiten zur Regeneration, Muße und innerer Einkehr suchen.

Meine Erfahrungen in der meiner naturheilkundlichen Praxis in Meerbusch, Lank-Latum, zeigen, dass sich mittels traditioneller chinesischer Medizin witterungsbedingte Beschwerden sehr gut in kausale Zusammenhänge bringen lassen. Ebenso zeigt meine Erfahrung, dass allgemeine naturheilkundliche Verfahren unsere Regenerationsphasen begleiten können. Des Weiteren zeigt meine Erfahrung aus der naturheilkundlichen Praxis, dass eine Anpassung an den jahreszeitlichen Rhythmus der Natur eine Wohltat für Körper, Geist und Seele bedeuten kann. Können Sie sich entsprechende Auszeiten, wärmen Sie sich von innen, um den äußeren Kälteeinflüssen zu trotzen.

Wünschen Sie weitergehende Tipps rund naturheilkundliche Fragestellungen im Allgemeinen oder zu witterungsbedingten Beschwerden im Besonderen, freue ich mich auf Ihren Kontakt! Ich berate Sie gerne.

Herzlichst Ihre
Heilpraktikerin in Meerbusch, Lank-Latum

Sandra Bohlmann